Abschiede . . .
In diesem Kapitel
begegnen uns verschiedene Arten des Abschiednehmens, aber sie tun beide weh,
der eine mehr, der
andere weniger!
Unser R-Wurf
Ab
dem 22. Mai 2010 wurde es bei uns ruhiger – denn die kleinen „R's“ zogen zu
ihren neuen Familien. Und wir hatten auch wieder das Glück, gute Familien zu
finden und wünschen allen neuen „Hundeeltern“ eine schöne Zeit.
Am
längsten blieb Rina-Lea bei uns, weil ich lange mit mir gekämpft habe: Am
liebsten hätte ich die kleine Maus – das einzige Mädchen bei den „R’s“ -
gern behalten, da ich aber wusste, dass wir bald umziehen werden, folgte ich
dem Verstand und nicht dem Herzen. Und auch hier hatten wir das Glück, gute
Besitzer zu finden: Rina-Lea wohnt jetzt bei unserer Oceanna-Susanna, achja,
und bei Familie Schmidthaus. Wie wir inzwischen erfahren haben, sind die
beiden ein gutes Team und halten alle ordentlich auf Trab.
Bilder des Auszuges
unserer R´s -
klick -
Leider gibt es hier auch trauriges zu berichten: Der kleine Rusty ist im
August vermutlich an einer Vergiftung gestorben. Der Tierarzt konnte leider
nicht mehr helfen. Wir sind unendlich traurig und in Gedanken bei Siegfried
und Ingrid. Komm gut über die Regenbogenbrücke, mein kleiner Schatz!!!

Am
23. Mai 2010 zog Nashville in die Schweiz. Er ist ein toller Hund, aber je
älter er wurde, um so lockiger wurde sein Fell. Auch wenn manches weibliche
(zweibeinige) Wesen stolz auf diese Locken wäre - das Fell sah aus, als
hätte Nashville eine Dauerwelle. Wir haben schon immer scherzhaft behauptet,
dass seine Bekanntschaft mit der Steckdose schuld daran sei. (Er hat mal
intensiv eine Steckdose "untersucht", danach stand ihm sprichwörtlich das
Fell zu Berge, weitere körperliche Plessuren hatte er zum Glück nicht davon
getragen.) Schweren Herzens entschieden wir uns, ihm neue "Eltern" zu suchen
und die Resonanz war wirklich groß. Danke an alle! Letztendlich entschieden
wir, dass Nashville in die Schweiz ziehen wird und freuten uns mit den neuen
Besitzern über diese Entscheidung. Wie gut es ihm dort geht, seht Ihr hier
auf diesen Bildern.

Mitte August standen wir vor
einer sehr schweren Entscheidung: Unserem Lord, dessen 12. Geburtstag wir noch
am 13. Juni 2010 gefeiert hatten, ging es schlecht. Das Herz pochte noch kräftig
und stark, aber der Rest seines Körpers funktionierte nicht mehr so richtig. Er
konnte nicht mehr aufstehen, wollte nicht mehr fressen . . . Doch der Mensch, in
diesem Fall ich, ist manchmal sehr egoistisch. Ich versuchte ihn zwei Tage lang
zu füttern, ihn wieder "aufzupäppeln", redete mir ein, dass mit aller Macht,
alles wird wieder gut werden. Aber nichts wurde gut, denn da war sein Blick,
seine Augen . . . Es war, als wollte er mir sagen: "Frauchen nun ist es so weit,
ich möchte noch so gern bei dir bleiben, aber es ist Zeit, lass mich gehen, ich
kann nicht mehr!!! . . .". Nach mehreren Gesprächen mit dem Tierarzt schickten
wir unseren Lord auf seine letzte Reise. Wir sind unendlich dankbar, dass er so
lange bei uns sein durfte und sind sicher, dass hinter der Regenbogenbrücke
schon ein paar Bekannte warten: Undine, Corina, Elli und Flo. Grüß` sie ganz
lieb von uns!
Nun
sind seit dem 19. August schon zwei Monate ins Land gegangen und der alte Knabe
fehlt uns soooo sehr, mein lieber Lord, wir vermissen dich sehr!!!

