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Ellis Geschichte

Hallo, mein Name ist "Elli Leo vom Jerichower Land"

Ja, ich habe Nachwuchs bekommen und würde euch gern meine kleine Geschichte dazu erzählen.

Habt ihr ein bisschen Zeit, dann hört oder besser lest mal rein:

Nachdem ich mit Frauchen schon 2 Nächte zuvor, durch Haus und Garten gewandert war, auf der Suche nach einer von mir selbstgebauten, oder besser, selbstgebuddelten Höhle, entschied ich mich dann doch, in dem von Frauchen und Herrchen hergerichteten Welpenkinderzimmer zu werfen. Da es meine erste Geburt war, ich nicht so Recht wusste, was zu tun ist, ließ ich natürlich mein Frauchen und Herrchen nicht aus den Augen, sie mich aber auch nicht. In diesem Moment war ich doch sehr froh, dass Frauchen immer bei uns zu Hause ist und man sich auf unsere Beiden immer verlassen kann.

Am 15.05.2006 um 15.08 h kam mein erster Welpe zur Welt.

Komisch, urplötzlich wusste ich was zu tun war. Als wir den Welpen abgenabelt, geputzt und trocken gelegt hatten, hörte ich Frauchen sagen, dass es eine Hündin sei. Sie gab sie mir und ich konnte sie erst einmal richtig untersuchen.

Und soll ich euch sagen, wie die Kleine ausschaut? Zuckersüß, wunderschön....

Ja, ich weiß, dass sagen und sehen alle frischgebackenen Mütter so. Ist aber auch die Wahrheit...

Voller Stolz sah ich zu, wie die Kleine an meine Zitzen robbte und ihre ersten Züge machte. Viel Zeit , um diesen so wundervollen Moment zu genießen, blieb uns leider nicht, weil der nächste Welpe kam....

Um 21.35 h war ich dann stolze Hundemami von 11 gesunden und sehr agilen Welpen. Ich hatte es geschafft, 4 Rüden und 7 Hündinnen lagen vor mir.

Glücklich, zufrieden und voller Lobes, von Frauchen und Herrchen, die meinten nämlich, ich hätte es ganz toll gemacht, schlief ich ein.

Na, neugierig auf meine Kleinen geworden? Kein Problem schaut einfach immer mal wieder rein und erlebt mit mir zusammen, wie die Kleinen aufwachsen und von Woche zu Woche ihre kleine Welt kennen und erobern lernen.

Es lohnt sich!

Viel Spaß beim Zuschauen und Miterleben,

Eure Elli



Hallo liebe Leute,

ihr habt sicherlich schon des öfteren auf unsere Homepage geschaut. Ein paar Tage ist nichts passiert, denn wir haben als 11fache Mama, wie ihr euch alle denken könnt, viel zu tun.

Ja wir, ich und mein Frauchen sind rund um die Uhr mit Füttern beschäftigt. Mein Frauchen hilft tatkräftig mit Fläschchen und ich habe ja alles am Mann. Frauchen kann mir richtig leid tun, denn meine Lieben machen es ihr wahrlich nicht leicht. Da wird sich mit Leibeskräften gegen den Nuckel gewehrt, aber sie gibt nicht auf und die Freude ist dann bei ihr groß, wenn 20ml- 30ml aus unserer Flasche fehlen.

Ja, es ist nicht immer leicht, aber wunderschön. Ich bin natürlich leicht zu händeln... Am Tage wird geschlafen und gesäugt, und in der Nacht möchte ich dann etwas erleben. Da es allein weniger Spaß macht, im Garten spazieren zu gehen und ich ja die Türen zum Haus nicht allein öffnen kann, mache ich Frauchen, die bei mir schläft, einfach wach und sie lässt mich dann raus und rein. Darin bin ich unermüdlich, raus, dann wieder rein.

Frauchen hilft mir die Kleinen anlegen, dann nach einiger Zeit wieder raus usw. Im Morgengrauen wird Frauchen allerdings immer langsamer und irgendwann, wenn ich endlich gegen 6.30h zur Ruhe komme, dann klingelt der Wecker für Frauchen und reißt mich aus dem Schlaf. Dabei bin ich doch die ganze Nacht auf den Beinen gewesen, also ich finde das sehr rücksichtslos. Meine Welpen entwickeln sich prächtig, sie haben ihr Geburtsgewicht schon verdoppelt und wir mussten schon unsere Kiste, in die die Welpen kommen, wenn wir das Wurflager säubern müssen, wechseln.

Daran sieht man mal wieder, wie die Zeit vergeht. So, ich muss wieder, aber ab sofort werden wir wohl täglich immer ein paar Schnappschüsse machen und sie euch allen zeigen.

Bis bald

Eure Elli

Elli Leo vom Jerichower Land -


Abschied ist ein bißchen wie sterben ...,
so heißt es in einem Lied. Ja, so fühle ich mich jetzt auch. Ein Teil in mir ist heute gestorben.

Viele Besucher, Bekannte und Freunde wunderten sich und fragten auch, warum gibt es keine Fortsetzungen der kleinen Geschichten unserer Elli, warum schreibt Elli denn nicht mehr.

Unsere kleine Elli wird leider nie wieder schreiben, denn nach langen zwei Wochen des Kampfes um ihr Leben starb Elli gestern.
Fragen quälen mich. Warum? Warum unsere Elli? Warum jetzt, zu diesem Zeitpunkt, zu diesem Anlass? Warum?

Alles fing so schön an. Elli hatte am 15.05.2006 ihre 11 Welpen zur Welt gebracht. Voller Stolz war sie gewesen, als die Kleinen vor ihr lagen. Eine Woche lang durfte sie dieses Glück genießen, als sie eines Nachts nicht mehr aufstehen konnte. Am Morgen gleich zur Tierklinik, dort stellte die Tierärztin einen Infekt fest.

Hohes Fieber folgte am nächsten Tag und nach einer Röntgenuntersuchung diagnostizierte man bei Elli eine schwere Lungenentzündung. Wie kann so etwas geschehen? Alles ist bei uns sauber, die Hunde im Haus, es ist fast schon steril. Man gibt sich die größte Mühe bei der Aufzucht der Welpen, ist Tag und Nacht im Einsatz zum Wohl der Hündin und der Babys. Warum? Wieso?

Elli´s Zustand verschlechterte sich täglich, sie lag tagelang von Morgens bis Abends in der Tierklinik am Tropf, ihr Zustand war äußerst kritisch. Ärzte und Schwestern in Sorge um unsere Kleine, denn Elli war jeden nur als kleiner Wirbelwind bekannt, und nun das. Nach einer Woche des Bangens dann Besserung. Alles schien sich zum Guten zu wenden. Wir hatten zwar durch dieses schreckliche Ereignis sechs Welpen verloren, aber es schien wieder gut zu werden.

Gestern dann das unfaßbare Ende. Elli war draußen, ein Radfahrer fuhr vorbei, sie sprang am Tor empor um ihn zu jagen. Sie war fast schon wieder die Alte. Ach, wie war die Freude groß. Dann eine Stunde später lag unsere Elli regungslos da. Tod.

Eine Lungenembolie hatte das junge Leben beendet. Nur zwei Jahre durfte sie den Weg mit uns gehen.
Warum?
Nun heißt es Abschied nehmen. Ich kann es nicht glauben meinen kleinen Schatz nie wieder in die Arme nehmen zu können. Wir nehmen Abschied.

Wer war Elli? Elli war ein kleiner Sonnenschein. Jeder der sie kannte hatte sie zum knuddeln gern. Bekamen wir zu Hause Besuch, war Elli es, die die Leute sofort mitnehmen wollten. Sie hatte eine ganz liebevolle und charmante Art an sich. Und das von klein auf. Elli kam aus einem 12er Wurf. Jeder kannte Elli heraus, ein super süßes Gesicht, den Schalk im Nacken, immer auf Wanderschaft, um Neues zu erkunden. Sie war, ist und bleibt ein ganz besonderer Hund. Sie konnte jeden um den Finger wickeln, selbst ihr Körmeister hätte sie am Abend nach der Körung am liebsten mit nach Hause genommen.

Das größte für Elli waren jedoch Welpen. Wenn unsere anderen Zuchthündinnen Welpen hatten, dann war sie immer völlig aufgelöst. Wollte zu ihnen, konnte es kaum abwarten, bis sie endlich das Alter hatten, um mit ihnen zu spielen. Dieses große Glück konnte sie leider nur eine Woche genießen, aber sie hatte ihre eigenen Babys gehabt, konnte vom ersten Moment mit ihnen kuscheln, sie war eine liebe Mami. Ich glaube, dass schlimmste für sie war es, zum Schluss nicht mehr zu ihnen gedurft zu haben. Das ganze Geschehen vom Krankenlager mit erleben zu müssen. Jetzt müssen wir für die Kleinen da sein. Sie werden ohne ihre Mami klar kommen müssen. Wir werden alles nötige dafür tun, dass sie zu kräftigen Leos heranwachsen werden. Oh, meine kleine Elli, du fehlst mir so sehr! Schau ' ich in die Gesichter der Welpen, sehe ich in das Gesicht meiner Elli.
Elli wurde uns genommen, eine große Lücke entstand, aber was uns niemand nehmen kann ist die Erinnerung. In meinem Herzen wirst Du immer weiterleben. Gesund und glücklich, meine kleine Elli.

Lauf kleine Elli, lauf über die Regenbogenbrücke. Dort wird aller Schmerz und alle Last von Dir fallen, es wird dir wieder gut gehen. Lauf meine Kleine, ich werde Dich nie vergessen.

Die anschließenden Geschichten sollen uns allen Kraft geben, über einen so schweren Verlust hinwegzukommen, wie wir es jetzt müssen.

Lebe wohl Elli!

Die Brücke des Regenbogen

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Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen,
Hügel und saftigem grünen Gras.
 
Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes schönes Frühlingswetter.
 
Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf der Erde so geliebt haben.
 
So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf,
und die Augen werden ganz groß!
 
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus
und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat Dich gesehen.
 
Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.
 
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus Deinem Herzen.
 
Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...

Die Rückkehr von der Regenbogenbrücke

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Ein kleiner Hund kam an der Regenbogen-Brücke an und ein Rudel von Hunden
kam sofort zu ihm hingelaufen, um ihn zu begrüßen. Er war darauf gefasst,
dass er nun angegriffen würde, aber das war die erste Meute, die nur mit
dem Schwanz wedelten. Anstatt ihn zu beißen, küssten sie ihn einfach.

Es war wunderschön da und jeder war ganz lieb zu ihm. Keiner von ihnen
wurde in einer *Welpen-Fabrik* geboren, so wie er damals, und dann als
Kampfhund benutzt, um dann in der Gosse zu sterben, weil er eine hässliche
Promenadenmischung war. Sie erklärten, dass sie auf ihre Herrchen warten
würden, die sie so geliebt hatten.

"Was IST Liebe?", fragte der kleine Hund und Gott lies ihn auf die Erde
zurückkehren, um das herauszufinden.

Warm und dunkel, er wartete zusammengekauert mit den anderen darauf,
geboren zu werden. Ängstlich wartete er bis zuletzt, als er dann an den
Hinterfüssen herausgezogen wurde.
Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig und trockneten ihn ab. Sie zeigten
ihm, wo es einen warmen Schluck mit warmer Milch gab. Er hatte nicht die
Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten. Seine Brüder und
Schwestern waren weitaus kräftiger als er selbst und stießen ihn zur
Seite. Die Menschenhand drückte die anderen Welpen ein wenig zur Seite und
hielten seinen Körper, so konnte er trinken.

"Aaaahhh .. so ist es besser!" dachte er und trank, bis er erschöpft war
und zusammengekuschelt bei seiner Mutter eingeschlafen ist. "Ich erinnere
mich genau daran " sagte er erfreut. "Zu dumm, dass ich erwachsen werden
musste und hinaus in die Kälte und Nässe musste um dort zu kämpfen und als
Verliererhund sterben musste. Ich erinnere mich, was es heißt ein Hund zu
sein." dachte er traurig. Diese Nacht kroch er auf seine Mutter und
versuchte zu trinken, aber er fiel immer wieder zur Seite weg. Wenn die
anderen vollgetrunken waren, dann wurde ihnen der Bauch geleckt und er
konnte nur noch die Restmilch trinken, die die anderen übrig gelassen
hatten.

Aber die Menschenhand war nicht da, die ihm geholfen hatte, dass er auch
noch was abbekommen hatte, die Zitzen waren immer schon leer, als er an
der Reihe war. Es war sogar schon schwer genug, dass er aufstehen konnte.
Er war noch so klein und schmächtig. Er fiel auf den Rücken und konnte
sich nicht mehr aufrichten. So begann er zu schreien.
Sofort kam ein Mensch herbeigeeilt und sofort war die Menschenhand wieder
da und dann gaben sie ihm einen Gumminippel in den Mund. Es hat nicht so
gut geschmeckt, wie die der Mutter, aber es war warm und vertrieb die
Schmerzen in seinem kleinen Magen. Er hatte Probleme mit dem Atmen, weil
seine Lungen nicht voll entwickelt waren. Er hatte einfach zu lange
gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu folgen als er die letzte
Chance von der Regenbogenbrücke genommen hatte.

Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn zugedeckt mit einem
warmen, weichen Tuch auf den Bauch genommen hatte. Das hielt seinen
knochigen Körper schön warm und die wiederkehrenden sanften
Streicheleinheiten haben ihn sehr beruhigt. Er dachte wieder an seinen
neuen Freund, der so lieb an der Regenbogenbrücke zu ihm war und Gott
fragte, ob er wohl nochmals zurück dürfte. Gott sagte : "Ja, aber nicht
jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist." So wurde er für einige Stunden
(es kam ihm vor wie Tage aber er wusste ja nicht was Zeit ist und es war
ja auch dunkel), gaben ihm die Menschen seine Milcheinheiten und gaben ihm
die Wärme und Liebe seiner Mutter wieder.

Er wurde größer und agiler und der Mensch nahm ihn immer öfters aus dem
Nest um bei ihm zu schlafen so lange er liebkost und geküsst wurde und er
den Herzschlag hören konnte der fest und lieb klang.

Dann kam Gott und fragte ihn: "Bist du bereit zu uns auf die
Regenbogenbrücke zurück zu kommen?" "Ja antwortete er", mit einer kleinen
Wehmut, weil der Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen
begann. Er ließ die Luft aus seinen Lungen und ging zurück über die
Regenbogenbrücke. Dort schaute er auf den Menschen, der immer noch weinte
und seinen Körper in Händen hielt, den er sich für diesen Ausflug geborgt
hatte.

"Danke Gott," sagte er. "Liebe ist WUNDERBAR und nun werde ich auch an der
Regenbogenbrücke auf den Menschen warten, um ihr beim Eintreffen zu sagen,
dass ich sie auch geliebt habe."

- unbekannt

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Elli (03.05.2004 - 12.06.2006)
Meine liebe Elli,
.. . . für mich manchmal noch immer unfassbar . . .
Zwei Jahre ist es nun her,
. . . du fehlst mir immer noch so sehr . . .
Mein kleiner Liebling,

ich werde Dich nie vergessen  .


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